Congstar Homespot und WLAN Cube – Erfahrungen, Netz, Kosten und die Details im Überblick

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congstar Homespot 300x250Congstar Homespot – Erfahrungen, Netz, Kosten und die Details im Überblick – Unter dem Namen Congstar Homespot bietet das Unternehmen eine interessantes Produkt an, dass es ermöglicht, einen Internet-Zugang aufzubauen, auch wenn gar kein Habel (egal ob Telekom oder andere Anbieter) zur Verfügung steht. Stattdessen wird die Internet-Verbindung über das Mobilfunk-Netz aufgebaut. Dabei wird das Handy-Netz der Telekom (D1) genutzt. Technisch setzt das System auf den sogenannten WLAN Cube. Damit ist ein mehr oder weniger mobiler WLAN Router gemeint, der einfach an die Steckdose angeschlossen wird und dann über die mitgelieferte Simkarte eine Verbindung mit dem mobilen Internet aufbaut. Dazu hat der Cube ein eigenes WLAN in das man sich mit verschiedenen Endgeräten einwählen kann – auf diese Weise kann man sehr einfach mit Handy, Smartphones oder auch Tablet das mobile Internet über den Cube nutzen, ohne selbst eine Datenflat zu benötigen.

Mittlerweile setzen immer mehr Anbieter auf diese sehr einfache Art des Internet-Zugangs. Bei Vodafone wird sie beispielsweise unter dem Namen Vodafone GigaCube angeboten. Bei Congstar ergänzt der Homespot dabei die bisherigen Formen des Internet-Zugangs. Den Prepaid Surfstick und auch die Datenflat gibt es also auch weiterhin.

Der Tarif hinter dem Congstar Homespot sieht dabei wie folgt aus:

  • 20GB Datenvolumen pro Monat mit bis zu 20Mbit/s und LTE
  • 20 Euro monatliche Grundgebühr
  • kurze monatliche Laufzeit

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Zur IFA 2017 hat das Unterehmen die Tarife etwas umgebaut. Nun gibt es noch zwei weitere Angebote zum Homespot:

  • Homespot S: Nutzer zahlen keine monatliche Grundgebühr, bekommen aber auch kein inkludiertes Datenvolumen. Mit einem 48 Stunden-Pass für 10 Euro stehen jeweils 10 GB Datenvolumen bei einer Surfgeschwindigkeit von 20 Mbit/s zur Verfügung. Das Angebot ist beliebig oft buchbar.
  • Homespot M: Die Flex-Variante kostet pro Monat 20 Euro und bietet 20 GB Surfvolumen bei einer Geschwindigkeit von 20 Mbit/s. Wer sich für die Laufzeit-Variante entscheidet, erhält 10 GB Datenvolumen mehr, also monatlich 30 GB.
  • Homespot L: Für 30 Euro pro Monat erhalten Nutzer in der Flex-Variante 40 GB Datenvolumen. Die Laufzeit-Variante bietet für den gleichen Preis 50 GB Surfvolumen. Die Geschwindigkeit beträgt jeweils 40 Mbit/s.

Preislich gesehen sind 20GB Datenvolumen pro Mobat für nur 20GB ein extrem gutes Angebot. Im Vergleich mit anderen Tarifen von Congstar schneidet der Homespot daher auch sehr gut ab. So bekommt man für 20GB im Allnet Flat Bereich gerade einmal 2GB Volumen, im Prepaid Bereich sind es sogar nur 1GB. Beim Homespot zahlt man pro GB dagegen nur 1 Euro – das ist auch im Vergleich mit der Konkurrenz extrem günstig.

Besonders interessant ist die Nutzung von LTE. Der WLAN Cube von Congstar ist bisher das einzige Angebot des Unternehmens, mit dem man offiziell das LTE Netz der Telekom nutzen kann. Ansonsten gibt es LTE Stick nur direkt von der Telekom in diesem Netz. Auch wenn der Speed nur auf 20Mbit/s gedrosselt ist, bleibt es doch ein interessanter Schritt. Im Kleingedruckten bei Congstar heißt es dazu:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung innerhalb Deutschlands via der Mobilfunktechnologie LTE an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich). Eine Datennutzung außerhalb des Surfbereichs ist nicht möglich. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am  angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Normalerweise wäre im LTE Netz der Telekom bereits ein Speed von bis zu 300Mbit/s möglich. Der Congstar Homespot ist also schon deutlich gedrosselt im Vergleich zu den originaken Angeboten der Telekom. Noch langsamer wird es, wenn man die 20GB im Monat erreicht hat. Dann sinkt der Speed auf max. 384 kBit/s (Down- und Upload).

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Die Erfahrungen mit dem Congstar Homespot und dem WLAN Cube

Die Benutzung des WLAN Cube ist relativ einfach. Es reicht den Cube mit der Simkarte auszustatten und mit dem Strom-Netz zu verbinden. Danach wird sofort ein WLAN aufgebaut, dass man mit dem richtigem Passwort auch sofort nutzen kann. Die Reichweite des WLAN ist dabei deutlich größer als bei Hotspots, die man mit dem Handy erstellt. Congstar selbst schreibt von bis zu 250 Meter, allerdings ist das wohl nur unter besten Bedingungen der Fall. Bei uns konnte man aber auch eine Straße weiter das WLAN noch nutzen. Der Congstar Homespot ist daher auch für größere Grundstücke durchaus interessant. Auch die Zahl der Endgeräte, die gleichzeitig das WLAN nutzen können, ist höher als bei Handys oder normalen mobilen WLAN Routern. Bis zu 32 Geräte können gleichzeitig eingewählt sein. Allerdings ist das in der Praxis nur selten zu empfehlen, denn die Geschwindigkeit beim Surfen sinkt dann natürlich deutlich, wenn sich 32 Geräte die 20Mbit/s teilen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Etwas kritisch ist, dass man den WLAN Cube nur an einem Standort nutzen kann. Dieser wird beim Vertragsabschluss fest gelegt und außerhalb des Standortes ist das mobile Surfen nicht möglich. Der Homespot eignet sich daher nicht für den Einsatz m Capmer oder im Urlaub. Hier ist der Vodafone Gigacube die bessere Alternativ, dort gibt es die Beschränkung auf den Surfbereich nicht.

Erfreulicherweise ist der Einsatz des Homespot aber nicht nur auf den WLAN Cube beschränkt. Man kann den Datentarif mit der Simkarte auch in anderen Endgeräten verwenden. So kann man beispielweise auch einen Surfstick mit 20GB Datenvolumen pro Monat ausstatten. Gleiches gilt für die Nutzung im Handy. Nur Telefonie ist dann nicht mehr möglich, denn dies wird nicht unterstützt. Und leider gilt auch in anderen Endgeräten die Einschränkung auf den Surfbereich: verlässt man diesen, ist kein Internet-Zugang mehr möglich.

Insgesamt gesehen ist ist der Congstar Homespot daher eine interessante Alternative zum Surfen mit einer normalen Datenflat. Ärgerlich ist in erster Linie die Begrenzung auf einen regionalen Bereich. Damit wird der Homespot sehr unflexibel und eignet sich wirklich nur im stationären Einsatz zu Hause.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Von | 2017-09-04T11:39:34+00:00 4. September 2017|Anbieter|0 Kommentare

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