Der LIDL Connect Surfstick – Netz, Erfahrungen, Aufladung und was man sonst noch wissen sollte

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Der LIDL Connect Surfstick – Netz, Erfahrungen, Aufladung und was man sonst noch wissen sollte – LIDL Connect ist die neue Mobilfunk-Marke der LIDL Lebensmitteldiscounter. Neben dem Namen hat das Unternehmen dabei auch gleich den Netzpartner gewechselt. Die alten LIDL Mobil Tarife waren im o2 Netz angesiedelt und werden nun unter Fonic Mobile weiter geführt. Die neuen LIDL Connect Tarife haben dagegen D-Netz Qualität und sind im D2-Netz von Vodafone zu Hause. Damit gibt es Konkurrenz für die aktuellen Vodafone Surfstick Angebote. Details und Informationen zum bisherigen LIDL Mobile Surfstick haben wir hier zusammen gefasst.

Der LIDL Connect Surfstick ist ein Prepaid Internet Stick und bietet das Surfen im mobilen Netz per Vorauszahlung an. Es kann immer nur das an Guthaben versurft werden, was vorher auf die Karte geladen wurde.

Dabei sind folgende Abrechnungsintervalle möglich:

  • 1,99 Euro für  24 Stunden surfen (maximal 1GB Datenvolumen)
  • 14.99 Euro für 30 Tagen surfen (maximal 5GB Datenvolumen)

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt hier.

reading-glasses-600647_1280Andere Intervalle sind leider nicht möglich. Der maximale Speed liegt dabei bei 21,6Mbit/s im Downloadbereich. Die Nutzung von LTE ist bei diesem Surfstick leider nicht möglich, man hat nur Zugang zum 3G Netz von Vodafone und nicht zum LTE Netz. Die maximal nutzbaren Übertragungsstandards sind daher UMTS und HSDPA. LIDL selbst schreibt dazu im Kleingedruckten:

LIDL Connect Surfpakete kosten: 1.99 € für 1 GB/24 h und 14.99 € für 5 GB/30 Tage. Die Abrechnung erfolgt vorausbezahlt. Es steht Ihnen für die beiden Pakete die aktuell maximal verfügbare Bandbreite von bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/ s im Upload zur Verfügung bereits in mehr als 2500 dt. Städten und Gemeinden. Gilt für nat. paketvermittelte Datenübertragung bei Nutzung des Zugangspunktes web.vodafone.de. Die Taktung für mobile Daten beträgt: 10 kB. Nach Erreichen Ihres gebuchten Datenvolumens oder Zeitraums endet Ihr Paket, nicht verbrauchte Inklusivleistungen verfallen.

Andere Anbieter im Vodafone Netz (beispielsweise die Callya Websessions selbst) bieten an dieser Stelle deutlich mehr Auswahl bei den Datenoptionen. LIDL Connect kann dagegen beim Preis punkten, denn einen 5GB Flatrate für unter 15 Euro gibt es bei anderen Discountern im Vodafone Netz nicht.

Ist das Datenvolumen aufgebraucht, endet bei LIDL Connect die Flatrate. Man kann sie dann zum vollen Preis erneut buchen. Ein Nachbuchen von Datenvolumen (Speed Buckets) wie bei anderen Tarifen im D2-Netz, ist an dieser Stelle nicht möglich.

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt hier.

Positiv: wer den LIDL Surfstick mit zur Karte kauft, kann auch andere Simkarten damit nutzen. Es gibt keinen Simlock oder Netlock.

Die Alternativen zum LIDL Connect Surfstick

Der LIDL Internet Stick hat einen Nachteil: er bietet derzeit keinen LTE Zugang an und ist damit im Vergleich mit der Konkurrenz relativ langsam. Beispielsweise hat Vodafone die Prepaid Sticks und die Websessions mittlerweile mit LTE aufgerüstet und die entsprechenden Handykarten erreichen Geschwindigkeiten im LTE Netz von bis zu 225Mbit/s. LIDL kommt auf maximal 21,6Mbit/s und ist damit zehnmal langsamer als die Konkurrenz. Allerdings bietet nur Vodafone bei den eigenen Tarifen diesen Speed, andere Surfsticks im Vodafone Netz (wieder BILDmobil Internetstick oder der Stick von RTL) können ebenfalls kein LTE nutzen.

Es ist bisher auch nicht sicher, wann LIDL auf LTE zugreifen können wird. Bisher ist Vodafone an dieser Stelle sehr restriktiv und schottet das D2 Netz nach außen ab.

1367755576_-usbDie Installation des LIDL Connect Surfstick

Die Installation des LIDL Connect Sticks ist relativ einfach möglich. Der Stick wird von Windows Rechnern in der Regel problemlos erkannt. LIDL schreibt dazu:

Nachdem Sie Ihre SIM-Karte freigeschaltet haben, legen Sie die SIM-Karte in Ihr Endgerät (Tablet, Laptop, Surf-Stick, etc.) ein und schalten dieses an. Entsperren Sie die SIM-Karte. Sie werden beim Öffnen des Internetbrowsers auf Ihre LIDL Connect Startseite weitergeleitet. Hier buchen Sie ganz bequem Ihre Internetpakete.

Auch auf Apple Rechnern und und Linux gibt es in der Regel keine Probleme. Diese können aber auftreten, wenn man den Stick mit Android oder älteren Versionen nutzen will. Bei der Umstellung auf Windows 10 hatten auch einige Nutzer Probleme, da neue Treiber teilweise notwendig wurden, aber mittlerweile scheint sich dieses Probleme gelegt zu haben.

Für den Internet-Stick Bereich kann ein Login eingestellt werden. Ist dieses aktiviert sind die Zugansgdaten standardmäßig immer:

  • Benutzername: admin
  • Passwort: admin

Man kann diese Daten auch auf eigene Zugangsdaten abändern oder aber das Login ganz deaktivieren.

Etwas problematisch ist dabei, dass LIDL nicht kommuniziert, welcher Stick genau im Bundle enthalten ist. Das macht es mitunter nicht einfach, die richtigen Treiber zu finden. Prinzipiell scheint das Unternehmen aber auf Huawei als Anbieter für den Internet-Stick zu setzen. Die ersten Modelle 2015 waren HUAWEI E3531 Surfstick.

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt hier.

Die Aufladung des LIDL Connect Surfstick

Für den Internet Stick von LIDL Connect stehen die gleichen Möglichkeiten der Aufladung zur Verfügung, die man auch von der normalen LIDL Prepaid Karte kennt. Es gibt in dieser Hinsicht zwischen Stick und Karte keine wirklichen Unterschiede.

  • den LIDL Stick mit der passenden Guthabenkarte aufladen – Achtung: die alten LIDL mobile Karten funktionieren für den neuen Stick NICHT MEHR. Man sollte darauf achten, eine aktuelle LIDL Connect Guthabenkarten zu kaufen. Als gute Alternative dazu haben sich die CallNow Guthabenkarten direkt von Vodafone erwiesen. Diese funktionieren auch problemlos mit den Simkarten und dem Surfstick von LIDL Connect.
  • Aufladung per über das Lidl-Kundenkonto: Über das Lidl-Kundenkonto „Mein Lidl Connect“ können Bankdaten hinterlegt werden, um die Aufladung per Bankeinzug (Postpaid-Verfahren) wahrzunehmen. Dafür kann auch die Kreditkarte verwendet werden. Hierbei stehen verschiedene Auflademöglichkeiten zur Verfügung. Entweder lassen sich „manuell“, also sofort 5, 15 oder 30 Euro per Sofortaufladung aufladen oder es kann ganz bequem automatisch bzw. regelmäßig das Lidl Connect-Guthaben aufgeladen werden, sobald das Guthaben einen vorher selbst festgelegten niedrigem Stand erreicht. Die Möglichkeit findet man unter automatischer Aufladung. Die Einstellungen können dabei jederzeit im persönlichen LIDL Connect Kundenkonto vorgenommen werden. (Quelle)

Inoffiziell ist auch die Aufladung per Überweisung möglich, aber für diese Aufladeform gibt es keine Gewähr.

Insgesamt bekommt man mit LIDL Connect damit einen durchaus konkurrenzfähigen Prepaid Surfstick. Die große Schwäche des Internet Stick ist allerdings die fehlende LTE Anbindung. Andere Anbieter sind da bereits weiter und gerade im Datenbereich setzen immer mehr Kunden auf schnelle Datenverbindungen und da sieht es ohne LTE (auch im gut ausgebauten Netz von Vodafone) eher düster aus.

Von daher wäre es sehr schön, wenn LIDL hier bald aktiv werden würde und den Simkarten und Surfsticks ein LTE Upgrade spendiert. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt hier.

Von | 2017-06-19T12:42:49+00:00 19. Juni 2017|Anbieter|7 Kommentare

7 Kommentare

  1. Seppl 3. Juli 2017 um 13:22 Uhr- Antworten

    Kann ich überhaupt nicht empfehlen. Die Registrierung ist so nervig und zeitraubend. Außerdem wurde mir vorgegaukelt, dass man den Kram auch über die Hotline freischalten kann. (Stand auf der Verpackung) was glatt gelogen war.

  2. Holgi 20. August 2017 um 08:26 Uhr- Antworten

    Die mit 10,- Euro bereits vorgeladene LIDL-Connect-SIM-Karte, für aktuell 9.99, an der LIDL-Kasse, funktioniert auch mit freien (unlocked) Surf-Sticks (z.b. von 1&1 ), doch die vor dem Start nötige sog. „Web-Ident“-Prüfung ist ein echtes Ärgernis! 🙁

    Über meine mittelprächtige Notebook-Webcam konnte ich aufgrund von angeblich untolerierbaren Bildschärfeproblemen, beim betr. Web-Ident-Unternehmen in Berlin, diese LIDL-SIM-Karte leider nicht aktivieren, so blieb mir nur der Versuch über ein Oberklasse-Leih-Smartphone eines freundlichen Vodafone-Shop-Mitarbeiter, und selbst damit dauert der Registrierungsvorgang fast nervige 10 Minuten! Hier sollte besser auch das äquivalente Identifizierungsverfahren, wie z.b. das altbewährte Post-Ident-Verfahren, oder eine optionale Passbild-Upload-Funktion, gekoppelt mit einer Online-Gesichtsüberprüfung, angeboten werden.

    Die gebotene Surfleitung ist bis auf sporadisch unerklärliche und ärgerliche Verbindungsabbrüche (D2-Netzüberlastung?!?), für mich meistens passabel, d.h. DL-Rate um ca. 4 – 6 Mb/s, im Upload ca. 1 – 2.5 Mb/s, das ist insbesondere bei HD-Videostreaming häufig schon grenzwertig, doch für andere anspruchslose Übertragungssachen, wir erwähnt, noch in Ordnung. Das Online-Lidl-Service-Center ist zudem sehr informativ und übersichtlich und eine nötige Guthabenaufladung somit schnell erledigt. Die optionale Lastschrifteinzugsgenehmigung möchte ich nicht erteilen,dann könnte ich auch gleich ein günstigeres Vertragsverhältnis (+ Vertragshandy) beim Provider Vodafone eingehen.

    Fazit. Relativ günstiges Angebot für moderate Surfgewohnheiten,mit eher schwacher Übertragungsleistung,gegenüber aktueller LTE-Technik. Der LIDL-Kundenservice ist ebenfalls nur durchschnittlich schnell und kompetent in der Beantwortung von Kundenanfragen. Die gesetzlich vorgeschriebene SIM-Karten-Registrierung (+Aktivierung) ist über das exklusiv angebotene, sog- Web-Ident-Verfahren (=>HD-WebCam unbedingt ratsam!), für zahlreiche Nutzer leider eher ein Ärgernis, aufgrund zu hoher Equipment-Forderungen, sowie häufig frustrierender Wartezeit in der Anmeldungswarteschlange, und sollte dringend überdacht werden! Ich vergebe somit eine 3+ (Sterne;-)

  3. W.Laub 27. August 2017 um 08:26 Uhr- Antworten

    Funktioniert nicht, Kundenservice auf zig Nachfragen nur völlig dumme Antworten … NULL empfehlenswert!!

  4. Andreas Baur 31. August 2017 um 09:13 Uhr- Antworten

    Ich kann nur empfehlen finger weg von der scheiße Hotline ebenfalls scheiße frage mich wieso die sowas auf den Markt bringen dürfen wenn alles so Funktionieren würde wies aufladen und Abrechnen vom Tarif Hauptsache die haben ihre Euros für nchts

  5. Iksdeiksde 10. September 2017 um 10:32 Uhr- Antworten

    Das ist immer das selbe,diese ganzen Surfsticks kann man eher vergessen, es ist nur reine Geldschneider , Abzocke. Man zahlt so viel im Vergleich zu DSL. Die Geschwindigkeit entspricht nicht mal 1/4 von den Versprochenen bis zu… (im meinem Fall 21Mbit/s ich hab Max 100kbs LOL? dazu noch wird man nur gedrosselt . Nein Danke, Nie wieder ein Surfstick

  6. Dr. Hans-Robert Cram 16. September 2017 um 16:25 Uhr- Antworten

    Grottenschlecht! Web-ID funktioniert nicht! Reine Geldverschwendung!

  7. Dirk Schreiber 23. Oktober 2017 um 11:18 Uhr- Antworten

    Genau betrug nicht Mal die SIM Karte ist zu Buch bar das man sie im Handy nutzen kann als smart l
    Das könnte man gleich Geld zum Fenster raus werfen so ist geld weck weil mans Guthaben nicht verbrauchen kann

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