Was tun wenn der Surfstick zu viel Datenvolumen verbraucht?

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Was tun wenn der Surfstick zu viel Datenvolumen verbraucht? – Viele Nutzer kennen das: der Surfstick kommt sehr schnell an die Drosselgrenze und es stellt sich heraus, das täglich viele Megabyte (oder sogar Gigabyte) an Datenvolumen genutzt wurden, ohne das sich so richtig nachvollziehen lässt, wofür diese verbraucht wurden. Das ist nicht nur nervig, weil man dann nur noch langsam surfen kann sondern kann mit dem falschen Tarif sogar richtig teuer werden, wenn das zusätzliche Volumen extra abgerechnet wird.

Für hohen Datentraffic gibt es oft einige bekannte Verdächtige, die man prüfen sollte:

1. Youtube Videos in hoher Qualität

Youtube bietet alle Videos mittlerweile in verschiedenen Qualitätsstufen an. Von sehr geringer Qualität bis HD Aufnahmen ist alles dabei. In der Regel wird dabei eine passende Qualität ausgewählt, bei mobilen Geräten wird in der Regel auf eine sehr geringe Qualität zurückgeschaltet. Bei Surfsticks klappt das nicht in jedem Fall, daher sollte man selbst darauf achten, das man mit dem Stick eine eher geringe Auflösung nutzt um den Videotraffic gering zu halten.

Das Gleiche gilt auch für Streamingdienste im TV Bereich oder auch Apple Music. Hier sollte man ebenfalls auf die Qualität aufpassen um nicht zu viel Volumen zu verbrauchen.

2. WhatsApp Videos

WhatsApp komprimiert verschickte Videos automatisch um Traffic zu sparen. Trotzdem sind die Videos im Chat oder in Gruppen natürlich trotzdem noch deutlich größer als eine simple Textnachricht oder ein Bild. Daher sollte man prüfen, ob man das Video wirklich mobil öffnen will oder eher wartet bis man wieder im WLAN unterwegs ist und der Traffic keine wirkliche Rolle mehr spielt. WhatsApp selbst verbraucht nur sehr wenig Traffic.

Wer es ganz genau nimmt sollte auch bei den Bildern aufpassen. Am sparsamsten sind reine Texte, selbst die neuen Emoji brauchen schon mehr Traffic

3. Software- und App-Updates nur im WLAN vornehmen

Ein Update des Betriebssystems kann unter Umständen mehrere 100MB groß sein und auch die neusten Versionen von Apps brauchen oft sehr viel Traffic. Man sollte diese Updates daher nicht mobil vornehmen sondern nur im heimischen WLAN. Sowohl Android als auch Apple iOS bieten Optionen an um die Updates nur in bestimmten Netzwerken zu machen, ansonsten kann man natürlich auch auf manuelle Kontrolle umstellen.

Daneben sollte man bei Problemen den Trafficverbrauch überwachen. Einige Anbieter im D1-Netz bieten diese Funktion unter datapass.de an, für andere Netze gibt es spezielle Apps und Programme um zu prüfen, welche App oder welche Dienst besonders viel Traffic benötigt. Das eignet sich besonders im Nachhinein um Datenverbrauchern auf die Schliche zu kommen.

Von | 2015-08-25T08:50:05+00:00 25. August 2015|Allgemein|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. trupi 4. Februar 2018 um 09:59 Uhr- Antworten

    es wird dumm geantwortet da laufend nach 60-110 minuten eine tagesflatrate verbraucht ist ohne you tube zu nutzen
    man kann nicht nachvollzeihen wie der schnelle verbrauch zustandkommt.

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