Surfstick Vergleich – Fonic oder Tchibo?

Surfstick Vergleich – Fonic oder Tchibo?– Im Bereich der O2 Surfsticks gibt es derzeit leider nicht viel Auswahl. Es gibt zwar nach wie vor sehr viele Anbieter im O2 Netz, aber diese bieten oft nur Flatrates oder Prepaidkarten an. Direkte Surfsticks samt passenden Tarifen gibt es nur bei wenigen Anbietern. Wer einen Internet Stick in diesem Netz sucht, kann im Internet entweder den originalen Prepaid Surfstick von O2 nehmen oder auf einen der beiden Discounter Fonic oder Tchibo zurück greifen. Als Alternative gäbe es noch den Stick von LIDL mobile der aber auch über Fonic realisiert wird und dazu nicht mehr erhältlich ist (bestehenden Tarife können aber weiter genutzt werden). Die andere Alternative wären die originalen Prepaid Datentarifen von O2.

tchiboTchibo Surfstick im Vergleich

Tchibo bietet neben den Prepaid Surfstick leider nicht mehr an, den normalen Surfstick auf Rechnung gibt es aber weiterhin. Der Preis für den Stick beträgt dabei 14.99 Euro und dazu kommt eine monatliche Flatrate mit 9.99 bis 19.99 Euro Kosten. Man kann die ANgebote auch einzeln buchen – wer also nur eine Datenflat benötigt, kann diese bei Tichbo auch separat und ohne Stick bekommen. Das ist vor allem dann interessant, wenn man die Datenangebot mit Tablets oder anderen Endgeräten nutzen will oder bereits einen passenden Surfstick hat. Zur Auswahl stehen dabei folgende Tarifoptionen:

  • Data S: 2 GB für 9,99 Euro pro 4 Wochen
  • Data M: 4 GB für 14,99 Euro pro 4 Wochen
  • Data L: 5,5 GB für 19,99 Euro pro 4 Wochen

 

Tchibo bietet zum Internet Stick deutlich mehr Tarifoptionen als Fonic. Allerdings gibt es leider keinen Tagesflatrate, man bucht und bezahlt die Flatrate also in jedem Fall den gesamten Monat. Dafür hat der Stick aber nur eine kurze Laufzeit. Man bindet sich also trotz Postpaid nicht längerfristig sondern kann genau wie bei Fonic auch jeweils zum Ablauf des gebuchten Zeitraumes wieder wechseln.Tchibo schreibt dazu im Kleingedruckten:

Voraussetzung ist die Anmeldung zum Lastschriftverfahren, Laufzeit 1 Monat mit autom. Verlängerung, Kündigung jederzeit zum Ende des lfd. Buchungsmonats möglich. Weitere Details gemäß Preisliste. 

Allerdings verbietet Tchibo deutlich mehr als Fonic. Die Nutzun von Voice Over IP ist beispielsweise verboten. Darüber hinaus hat der Tchibo Stick einen Simlock und kann nur mit der dazugehörigen Karte genutzt werden. Alle Details zum Tchibo Stick und den Datenflat gibt es hier.

fonic100x100Das bietet Fonic im Datenbereich

Fonic bietet neben der eigenen Prepaidkarte für Gespräche und SMS auch einen Surfstick im Netz von O2 an. Eine Grundgebühr oder eine Vertragslaufzeit gibt es bei diesem Prepaid Internet Stick nicht. Stattdessen surft man auf Prepaid Basis für 1.99 Euro pro Kalendertag, sofern an dem Tag der Stick genutzt wurde. Andere Flatrates oder Sessions sind nicht buchbar. Pro Kalendertag stehen dabei 500MB Volumen ohne Drosselung zur Verfügung. maximal können so pro Monat 5 Gigabyte Volumen mit HSDPA Speed versurft werden. Danach wird auf GPRS Speed gedrosselt. Als Besonderheit deckelt Fonic die Kosten für die Datenübertragung bei maximal 20 Euro im Monat (Kostenairbag). Auch wenn man mehr verbraucht zahlt man nie mehr als diese 20 Euro monatliche für den mobilen Internet-Zugang. Der Stick kostet aktuell 29,95 Euro. Darin sind die Versandkosten bereits enthalten.

Der Surfstick Vergleich – Fonic oder Tchibo?

Beim Vergleich zwischen den beiden Discountern im O2 Netz gibt es keine klaren Sieger. Fonic hat den deutlich flexibleren Stick, der nicht mit einem Simlock bzw. Netlock gesperrt ist und daher auch mit anderen Simkarten genutzt werden kann. Dazu kann man bei Fonic auch VoIP Verbindungen nutzen und die Tagesflatrate ist mit 1.99 Euro recht günstige – bei Tchibo steht sie gar nicht zur Verfügung. Für Wenig-Nutzer ist der Fonic Stick damit die bessere Alternative.

Beim Speed gibt es ebenfalls an sich kaum Unterschiede. Beide Internetstick verwenden das Datennetz von O2 und können auch auf die LTE Bereiche von O2 zugreifen – man bekommt als in beiden Fällen LTE-Datentarife. Allerdings ist der Speed trotz LTE nur auf 21,6Mbit/s gedrosselt und dazu unterstützt die Hardware (also die dazu gehöringen Surfstick) noch kein LTE. Wer aber einen freien Stick verwendet, kann mit den Simkarten und Datentarifen beider Anbieter mittlerweile auch LTE nutzen. Das ist bei beiden Sticks gleich.

Wichtig dabei: Sowohl Fonic als auch Tchibo bieten LTE Tarife an, die Hardware dazu ist aber nicht LTE-fähig. Man kann also mit den originalen Sticks kein LTE nutzen, was eher ärgerlich ist. Wer mit LTE Speed surfen will, muss daher die Simkarten und Datenflat bei beiden Anbietern mit anderer Hardware nutzen.

Wer allerdings öfter surfen will und den Stick regelmäßig verwendet, ist mit der Flatrate von Tchibo besser dran. Die große Flat mit 5GB Volumen ist 5 Euro billiger als die vergleichbare Variante von Fonic. Das ist ein deutlicher Vorteil für Tchibo. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, das man den Tchibo Surfstick nur mit der passenden Karte verwenden kann. Falls es andere Tarife mit besseren Konditionen gibt, kann man mit Fonic schnell wechseln, bei Tchibo ist das nicht möglich.

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Von |2019-01-28T09:38:12+00:00Januar 28th, 2019|Allgemein, Surfstick Vergleich|

Ein Kommentar

  1. Line 26. Februar 2018 um 08:58 Uhr - Antworten

    Trotz Bestätigungsmail kein Wechsel von Basis zu Data M.
    15€ für ca. 40 MB verbraten. ?
    Danke Tchibo!!!

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