O2 Homespot – Preise, Netz, LTE und Erfahrungen

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O2 Homespot – Preise, Netz, LTE und Erfahrungen – Nach den bereits der Congstar Homespot und der Vodafone GigaCube (anderer Name aber auch ein Homespot) auf dem Markt sind, hat auch O2 ein entsprechendes Angebot gestartet und bietet unter der Bezeichnung O2 Homespot ebenfalls einen mobilen WLAN Router für zu Hause an. Wie auch die anderen Homespot kann man damit sehr unabhängig von einem DSL- oder Kabelanschluss ein heimisches WLAN aufbauen, dass die Verbindung zum Internet über das Handy-Netz von O2 herstellt. Der O2 Homespot kann damit überall eingesetzt werden, wo es auch ein gut ausgebautes O2 Netz gibt. Je besser der Ausbau dieses Netzes um so besser kann man auch mit dem Homespot surfen.

Allerdings bietet O2 derzeit den Homespot noch nicht online an. Man bekommt ihn derzeit nur über die Hotline oder im Laden – früher oder später wird es den Homespot aber sicher auch direkt bei O2 online zu bestellen geben.

Der Tarif und die Preise für den O2 Homespot

Im Vergleich zu den anderen O2 Datenflatrates und auch zu den O2 Surfstick bietet der Homespot vor allem deutlich mehr Datenvolumen. Das Unternehmen bietet den Homespot mit satten 50GB Datenvolumen an und das ist wesentlich mehr als man in den anderen Tarifen von O2 bekommt. Allerdings steht nicht der volle LTE Speed des O2 Netzes zur Verfügung. Maximal sind 150MBit/s möglich, allerdings werden diese hohe Geschwindigkeiten auch eher selten erreicht.

Derzeit gibt es den Homespot mit zwei Tarifen:

  • O2 Homespot ohne Vertragslaufzeit für 34.99 Euro monatlich und 121 Euro für den Homespot
  • O2 Homespot mit Vertragslaufzeit (24 Monate) für 29.99 Euro monatlich und 1 Euro pro Monat für den Router

Ist man bereits Kunde bei O2, zahlt man jeweils 5 Euro im Monat weniger. Der Homespot ist also vor allem dann interessant, wenn man bereits andere O2 Produkte nutzt. Ansonsten ist die Version ohne Laufzeit vor allem dann geeignet, wenn man den Homespot nur testen möchte und sich beispielsweise nicht sicher ist, wie gut das O2 Netz vor Ort ist. Dann ist die geringe Laufzeit ein Vorteil, denn man kann auch jeweils wieder wechseln, falls man mit dem Netz nutzt so zufrieden ist.

In beiden Varianten kommen jeweils noch 29.99 Euro einmalige Anschlussgebühr dazu. Im Kleingedruckten schreibt O2 zu den weiteren Bedingungen für die Tarife:

O2 Data for Spot monatlicher Grundpreis 29,99 € (mit 24 Monaten Vertragslaufzeit und gleichzeitiger Bestellung des O2 HomeSpot LTE Routers zum Preis von 1 €) bzw. 34,99 € (mit einem Monat Vertragslaufzeit und gleichzeitiger Bestellung des O2 HomeSpot LTE Routers zum Preis von 121 €). Einmaliger Einrichtungspreis 29,99 €. 50 GB Datenvolumen für Surfen mit bis zu 150 MBit/s im dt. O2 Mobilfunknetz pro Abrechnungsmonat enthalten, nach Verbrauch des im Tarif enthaltenen Datenvolumens für den Rest des Abrechnungsmonats bis 32 KBit/s. Keine Nutzung im Ausland möglich. Keine Telefonie möglich.

Im letzten Satz erkennt man auch bereits gut die Unterschiede zwischen dem Homespot und einem normalen DSL- bzw. Festnetz-Anschluss. Mit dem Homespot kann man wirklich nur surfen, weitere Dienste wie Telefonie oder Fax sind damit nicht möglich. Daher sollte man für die Wohnung an sich trotzdem in erster Linie auf einen O2 Festnetzanschluss setzen (oder auf einen anderen Internet-Anbieter) und den Homespot nur dann einsetzen, wenn es wirklich keine kabelgestützte Möglichkeit für einen Internet-Anschluss gibt. Das könnte beispielsweise in der Gartenlaube oder auch in einem Wohnmobil sein.

Die Erfahrungen mit dem O2 Homespot

Da die Homespot-Angebote von O2 noch nicht sehr lange auf dem Markt sind, gibt es natürlich bisher kaum Kunden-Meinungen und Erfahrungen zu den Angeboten. Das dürfte sich aber in den nächsten Monaten sicher ändern und die ersten Bewertungen sind auch bereits da.Bei homespots.de schreibt man zu den Erfahrungen:

Erfreulich war die große Reichweite des Spots. Auch außerhalb des Gebäudes und durch mehrere Wände hindurch gab es keine Probleme mit der Verbindung. Im Gegenteil war uns die Reichweite schon wieder fast zu groß, denn immerhin können so möglicherweise auch Angreifer weiter entfernt auf das WLAN Netzwerk zugreifen. Insgesamt machte der Homespot von O2 aber genau das, was wir von ihm erwartet haben: es gab WLAN Internet auch ohne DSL Anschluss und auch in Bereichen, in denen kein Kabel vorhanden war.

Das Netz und die Netzqualität von O2

Für die Leistung und damit dem Komfort der Nutzung des O2 Homespots ist wichtig, wie gut das O2 Netz in der Region ausgebaut ist und welche Geschwindigkeiten bei der mobilen Datenübertragung unterstützt werden. Maximal schafft das O2 Netz im Download 225MBit/s, in der Regel surft man aber deutlich langsamer. Es ist auf jeden Fall ratsam, auf der O2 Netzkarte zu prüfen, ob bereits LTE angeboten wird.

Leider muss man sagen, das O2 bei den meisten durchgeführten Netztests den dritte und damit letzten Platz hinter Vodafone und der Telekom belegt. Damit bekommt man im Vergleich zu den D-Netze bei O2 häufig die etwas schlechtere Netzqualität. Der Netzausbau geht aber bei O2 natürlich weiter und so will man in diesem Jahr mit Vodafone zusammen arbeiten um Mobilfunk-Standorte noch leistungsfähiger zu machen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Ab Juli 2018 soll laut Vereinbarung die gemeinsame Nutzung der schnellen Glasfasertechnologie für rund 100 gemeinsame oder benachbarte Mobilfunkstandorte von Vodafone und Telefónica Deutschland realisiert werden. Dazu zählen beispielsweise Mobilfunkmasten oder Häuser, auf denen beide Netzbetreiber ihre eigene Antennentechnik installiert haben. Bei bereits bestehenden Glasfaseranschlüssen, die bisher von einem Netzbetreiber genutzt werden, wird vor Ort die Mitnutzung der Glasfasertechnologie für das jeweils andere Netz realisiert. Technische Vorrichtungen an beiden Enden der Leitungen sorgen dafür, dass der Datenverkehr der beiden Netzbetreiber weiterhin konsequent voneinander getrennt bleibt. Bei bisher nicht angebundenen Mobilfunkstandorten lassen die Unternehmen im Rahmen der Kooperation zu gleichen Anteilen neue Glasfaserleitungen bis zu den Basisstationen legen.

Wer sich nicht sicher ist, wie gut das O2 Netz ausbaut ist und welche Geschwindigkeiten angeboten werden, kann dies vorher mit der O2 Freikarte testen. Diese unterstützt LTE bis 225MBit/s und gibt damit ein sehr gute Bild, welche Netzqualität man bei O2 am eigenen Standort erwarten kann. Dazu sollte man aber natürlich auch dort testen, wo man den Homespot eventuell noch nutzen will. Die O2 Freikarte kann ohne Versandkosten oder Kaufpreis bestellt werden, lediglich für die Nutzung des Internets zu Testzwecken fallen geringe Gebühren an.

Video: Der O2 Homespot vorgestellt

Von | 2018-03-15T12:50:00+00:00 15. März 2018|Anbieter|0 Kommentare

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