Surfstick und Datenflatrate mit 10GB Volumen und mehr

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Surfstick und Datenflatrate mit 10GB Volumen und mehr – Im Bereich der kleineren Datenflatrates (500MB bis 1GB) gibt es vergleichsweise viele Angebote. Je größere die Ansprüche werden und je höher die monatlichen Volumen, desto geringer wird aber auch die Auswahl. Trotzdem gibt es aber auch in diesem Bereich einige Möglichkeiten und Alternativen, um auch bei höherem Datenverbrauch noch einigermaßen kostengünstig zu surfen.

Prinzipiell sollte an vor dem Abschluss einer solche Datenflat das eigene Nutzungsverhalten prüfen. Benötigt man wirklich dauerhaft so viel Datenvolumen? Die meisten Internet-Stick mit 10GB Volumen haben eine Laufzeit von 24 Monaten – man ist daher wirklich längerfristig an diesen Tarif gebunden und damit auch an die Kosten, die dafür monatlich entstehen. Leider ist die Auswahl in diesem Bereich auch nicht sehr groß und auch 2017 sind kaum Angebote hinzu gekommen.

Der Überblick: Surfstick mit 10GB Datenflat

Anbieter suchen:

LTEstick.de 10GB

Aktuelle Aktion:
Surfstick Details:
  • Vodafone Netz
  • surfen mit bis zu 50Mbit/s
  • VoIP erlaubt
Internet (LTE Speed): 50Mbit/s

Monats-Flat: 33.49 Euro (10GB)
Kaufpreis:
1.00 Euro
+0.00 Euro Versand

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Telekom Data comfort L

Aktuelle Aktion:
  • Online Rabatt: - 3 Euro monatlich
  • Hotspotflat kostenlos
Surfstick Details:
  • Telekom (D1) Netz
  • surfen mit bis zu 300Mbit/s
  • VoIP nicht erlaubt
Internet (LTE Speed): 300Mbit/s

Monats-Flat: 26.95 Euro (10GB)
Kaufpreis:
9.95 Euro
+0.00 Euro Versand

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Alternative 1: Große LTE Flatrates

Die größten Datenflatrates finden sich aktuell bei den LTE Tarifen der Anbieter. Sowohl die Telekom als auch Vodafone und O2 haben LTE-Internet-Flatrates mit Volumen von bis zu 10GB monatlich im Angebot. Allerdings sind die Preis nach wie vor recht hoch und Discounter mit diesen Angeboten gibt es auch eher wenige. So sollte man für eine reine Datenflatrate mit 10GB mindestens 40 Euro monatlich einplanen. Darin enthalten sind dann allerdings auch hohe Geschwindigkeit von 50 bis 500Mbit/s. Ausnahme hierbei ist die Telekom. Hier gibt es mobil nur maximal 5GB Volumen, die höheren Flatrates mit bis zu 30GB sind lediglich Kunden vorbehalten, die auch gleich den Festnetzanschluss mit von der Telekom buchen. Bei Vodafone gibt es aktuell sogar noch einen Zuschlag: im größten Paket bekommt man im ersten Jahr sogar 15GB zum gleichen Preis, ab dem zweiten Jahr sinkt das Volumen dann aber wieder auf nur 10GB monatlich ab.

Leider sind die Preise für so viel Datenvolumen nach wie vor sehr hoch. Unter 30 Euro bekommt man derzeit bei keinem Anbieter die 10GB monatliches Volumen und daher ist es immer wichtig zu rechnen, was man wirklich benötigt. Auf die Mindest-Vertragslaufzeit von 24 Monaten gerechnet kostet so ein Flat dann immerhin über 800 Euro und das ist ein Betrag, der unter Umständen so gar nicht sein muss.

An den hohen Preisen in diesem Bereich konnten auch die Discounter bisher wenig ändern. Entweder bieten diese Unternehmen gar keine so großen Datenflatrates in Verbindung mit einem Surfstick an oder aber die Preis liegen in dem gleichen Bereich wie bei den Netzbetreiber selbst – eventuell ein oder zwei Euro pro Monat billiger. Das ist schade für die Kunden, da es einen wirklichen Wettbewerb bei den großen Datenvolumen derzeit nicht zu geben scheint und damit die Preise auf hohem Niveau stagnieren.

Alternative 2: Volumen nachbuchen

Wer keinen originalen Vertrag von den Netzbetreibern mit LTE buchen möchte, ist möglicherweise mit nachbuchbaren Volumen gut beraten. Fast alle Anbieter haben mittlerweile die Möglichkeit, Volumen nachzubuchen, wenn die Dosselgrenze erreicht ist. So kann man bei Congstar (D1-Surfstick Discounter) beispielsweise zum 3GB Surfstick für 4.90 Euro 500MB zusätzlich buchen, wenn das Volumen aufgebraucht ist. Das ist auch mehrfach pro Monat möglich. Allerdings sollte man dies nicht zu häufig tun, denn bereits ab 4 oder 5 Nachbuchungen (sprich 20 bis 25 Euro zusätzlichen Kosten) würde sich bereits eine größere Flatrate lohnen. Volumen nach buchen ist daher in erster Linie dann interessant, wenn man bereits einen bestehenden Vertrag hat und kurzfristig etwas mehr Volumen benötigt. Wer einen Neuvertrag abschließt sollte eher gleich zur größeren Variante greifen, das ist in der Regel preiswerter.

Eine weitere interessante Alternative bei den Nachbuchungen ist der Prepaid Surfstick von ALDI. Dieser bietet zwar zum Preis von 14.99 Euro monatlich nur eine maximale Datenflatrate von 5GB und ist damit zumindest vom Grundtarif her zu gering ausgestattet für Nutzer, die 10GB Datenvolumen benötigen, aber auch hier besteht die Möglichkeit nachzubuchen. Weitere 5GB Datenvolumen gibt es für nochmal 14.99 Euro und diese Buchung kann man auch mehrmals durchführen. Die 10GB Flat würde damit etwas weniger als 30 Euro kosten. Dazu bleibt man mit dem Tarif flexibel: reichen 5GB Datenvolumen im Monat aus, bucht man einfach nicht mehr.

Die Preise für das Nachbuchen sind in den letzten Jahren vergleichsweise konstant geblieben. Das ist schade, denn mit sinkenden Preise in diesem Bereich hätte es auch interessante neue Optionen gegeben. Das Nachbuchen von Datenvolumen ist derzeit in fast allen Netzen möglich.

Alternative 3: mehrere Flatrates

Die dritte Alternative für hohe Volumen besteht darin, mehrere Tarife mit mehreren Simkarten zu nutzen und die Karten zu wechseln, sobald eine Karte gedrosselt ist. So gibt es beispielsweise bei Crash die 5GB Flatrate für effektiv 11.45 Euro monatlich. Mit drei solcher Simkarten liegen die Kosten für 15GB Volumen also bei knapp 36 Euro und damit deutlich unter den Gebühren für eine LTE Flatrate bei O2 oder Vodafone mit 10GB. Genutzt wird dabei das Netz von O2. Selbst beim teureren Klarmobil Surfstick (19.95 Euro für 5GB Volumen im Vodafone Netz) bekommt man auf diese Weise 10GB Volumen für knapp 40 Euro. Je nach Aktion gibt es sogar noch preiswertere Flatrates.

Der Nachteil sind hier allerdings die höheren Anschaffungskosten für mehrere Karten sowie der Mehraufwand beim Wechseln. Sinnvollerweise sollten alle Simkarten im gleichen Netz sein, dann erspart man sich die Umstellung der Zugangsdaten im Stick.

Alternative 4: BASE GO (ist leider keine Alternative mehr)

Bisher gab es mit den BASE Go Karten noch eine interessante Variante: diese Karten ermöglichten es inoffiziell mit bis zu 50GB Datenvolumen zu surfen und sie waren auch für einen Surfstick geeignet. Diese war durch das soegannte Urlaubspaket möglich, dass sich zu diesen Karten buchen ließ und das satte 50GB Datenvolumen (kein Schreibfehler) für 10 Euro im Monat bot.

Allerdings gibt es diese Option bereits seit Mitte 2014 nicht mehr offiziell zu buchen. Man konnte die Karten aber noch über Ebay und andere Plattformen erwerben, teilweise wurden dafür Preise von über 400 Euro für die Simkarte aufgerufen.

Mit dem Zusammenschluss von o2 und Eplus wurden die BASE Tarife aber komplett in O2 Netz übernommen. Das betrifft auch die bisherigen BASE Go Karten. Auch mit einer gebrauchten Karte kann man daher diese Option nicht mehr nutzen. Schade eigentlich, denn so viel Datenvolumen zu einem so geringen Preis gibt es damit nicht mehr auf dem deutschen Markt.

Leider gibt es gerade für große Datenvolumen noch nicht DIE perfekte und preisgünstigste Lösung, man kann aber auch heute schon 10GB und mehr versurfen ohne ständig gedrosselt zu werden.

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Von | 2017-09-12T08:48:29+00:00 12. September 2017|Allgemein|0 Kommentare

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