BILDmobil Surfstick – Erfahrungen, das Netz und das Kleingedruckte

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[ad 13] BILDmobil Surfstick – Erfahrungen, das Netz und das Kleingedruckte – BILDmobil bietet schon seit mehreren Jahren Prepaidkarten im Netz von Vodafone auf dem deutschen Markt an und der BILDmobil Surfstick ist eine Erweiterung dieses Angebotes. Dabei hat BILDmobil gleich zwei verschiedene Surfsticks im Angebot, dazu gibt es die Datenkarten auch ohne Stick und auch bereits als Nano-Simkarte. Damit kann BILDmobil auch mit den neusten iPhone und iPad Modellen genutzt werden. Neben diesen Angebote gibt es auch einen WLAN Router der für den mobilen Einsatz gedacht ist und mit der BILDmobil Datenkarte betrieben werden kann. Die Simkarte unterscheidet sich dabei von der normalen Prepaid Karte von BILDmobil. Mit der Datenkarte für den Stick kann man weder Gespräche führen noch SMS schreiben.

Der BILDmobil Surfstick Tarif im Detail

Alle Surfstick Tarife

BILDmobil Speedstick

Typ: Websession
Speed: HSDPA (7.2Mbit/s)
Websessions:
90min = 99¢
1Monat (300MB) = 4,99€
1 Monat (1GB) = 9,99€
90 Tage = 39.99€
zum Anbieter

BILDmobil Speedstick

Typ: Surf Flat (0 Monat/e)
Speed: HSDPA (7.2Mbit/s)
Volumen: 3GB pro Monat

19.99 Euro

(monatlich)
zum Anbieter

Die BILDmobil Surfstick Angebote im Überblick

  • BILDmobil-Surfstick 7,2 Mbit/s – maximal 7,2Mbit/s Download-Speed (29.95 Euro Kaufpreis)
  • Mobiler WLAN-Router für bis zu 5 Endgeräte mit maximal 7,2Mbit/s (49.95 Euro Kaufpreis)

Dazu kann die Simkarte als Datenkarte von BILDmobil auch ohne Hardware bestellen. Der Preis für die reine Simkarte beträgt 9.95 Euro und es sind bereits 10 Euro Startguthaben.

Der BILDmobil Datentarif im Überblick

Wie viele Anbieter im Netz von Vodafone setzt auch BILDmobil auf das bekannte Websession Modell. Dabei können jeweils kurze Flatrates gebucht werden, die einen Zeitraum von 90 Minuten bis zu 3 Monaten umfassen können. Nach Ablauf der Zeit (oder Erreichen des Inklusiv-Volumens) endet die Session automatisch, eine Verlängerung erfolgt nicht. Wer nach einer Session weiter surfen möchte, muss erneut eine Session buchen. Folgende Session stehen zur Auswahl:

  • 90 Minuten für 99 Cent (maximal 1 Gigabyte Daten)
  • 30 Tage mit 300MB Datenvolumen für 4.99 Euro
  • 30 Tage mit 1000MB Datenvolumen für 9.99 Euro
  • 30 Tage mit 3000MB Datenvolumen für 19.99 Euro
  • 90 Tage für 39.99 Euro (maximal 5 Gigabyte Daten)

Der Internet-Stick hat dabei keinerlei Grundgebühr und auch keine Mindest-Vertragslaufzeit. Kosten entstehen nur bei der Nutzung, wenn eine Websession gebucht wird. Allerdings ist die Nutzung der Datenverbindung nur möglich, wenn eine Option gebucht wird. Ein Surfen ohne Option ist nicht möglich. Bildmobil schreibt im Kleingedruckten zu den Details der Tarife:

Datennutzung im BILDmobil Surfstick Basistarif ist nur nach Zubuchung eines Surfpakets möglich. Die Abrechnung der Datenverbindungen erfolgt in vorausbezahlten Zeitkontingenten (Surfpakete) über den APN (Zugangspunkt) event.vodafone.de. Einmal begonnene Surfpakete werden unabhängig von der Nutzung nach dem gebuchten Zeitraum bzw. bei Erreichen des festgelegten Datenvolumens je Sitzung beendet. Für die Nutzung im dt. Vodafone-Netz gelten folgende Preise: 90 Min. (1 GB inkl.) 0,99 €, 30 Tage S (300 MB inkl. ) 4,99 €, 30 Tage M (1 GB inkl.) 9,99 €, 30 Tage L (3 GB inkl.) 19,99 € oder 90 Tage (9 GB inkl.) 39,99 €. Maximal erreichbare Bandbreiten nach Zubuchung von Surfpaketen 7,2 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Der BILDmobil Datentarif SIM-Karte ist keine Rufnummer zugeordnet. Sie ermöglicht nur paketvermittelte Datendienste im UMTS- und GPRS-Netz, andere, insbesondere leitungsvermittelte Dienste sind deaktiviert.

Insgesamt finden sich aber auch im Kleingedruckten keine Haken oder überraschende Klauseln. Die Bedingungen finden sich so auch bei anderen Surfstick-Anbietern. Dazu gibt es noch weitere Details zu den maximal verfügbaren Datengeschwindigkeiten. BILDmobil schreibt dazu:

Maximal erreichbare Bandbreiten innerhalb des Highspeed-Datenvolumens 7,2 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens ist bis zur Neubuchung einer Surfoption keine Datennutzung mehr möglich.

[…]

Werden die vertraglich zugesicherten Up- und Downloadgeschwindigkeiten im deutschen VodafoneNetz anhaltend oder dauerhaft wiederholt erheblich unterschritten, kann der Kunde Vodafone eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Wird die Leistung dann weiterhin nicht vertragsgemäß erbracht, kann er den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen

BILDmobil Einstellungen

Damit der BILDmobil Stick korrekt funktioniert, müssen folgende Einstellungen hinterlegt sein:

ProfilnameVodafone
APNstatisch
APN Nameevent.vodafone.de
Zugangsnummer *99#
1. DNSfrei lassen
2. DNSfrei lassen
Account oder Benutzernamevf
Passwortvf

BILDmobil Erfahrungen und Kundenmeinungen

BILDmobil ist bereits seit vielen Jahren auf dem deutschen Mobilfunk-Markt unterwegs und daher gibt es auch bereits eine ganze Reihe von Erfahrungen von Kunden. In den meisten Fällen beziehen sich die Erfahrungen auf die Prepaidkarte von BILDmobil und nicht auf den Datentarif.

Einige Meinungen und Erfahrungen haben wir hier gesammelt und zusammen gestellt:

Die ersten Wochen lief alles ok. Seit vergangenen Donnerstag kommt es aber immer wieder vor, dass ich keine Datenverbindung aufbauen kann. Zuerst dachte ich, dass es am Telefon liegt. Mit einer AldiTalk Karte war das Problem aber nicht reproduzierbar. Also ging ich davon aus, dass es an BILDmobil liegen muss. (http://www.frank-eberle.de/blog/2011/03/16/arger-uber-bildmobil/)

Wer möchte, kann im Nachhinein auch die beigelegte SIM aktivieren. Der Tarif BILDmobil kostet pro Minute und SMS 9 Cent. Eine Grundgebühr, Mindestumsatz oder eine Anschlussgebühr werden nicht fällig. Stattdessen befinden sich gleich 10 Euro Guthaben auf der Karte. BILDmobil arbeitet übrigens im Netz von Vodafone. Bei dem geringen Preis kann man nichts falsch machen. Und als Backup- oder Notfallhandy taugt das Gerät allemal. (http://www.stefan-lehnert.de/wortpresse/?p=2955)

Bei GuteFrage bewertet ein Nutzer den Tarif selbst wie folgt:

ist schwer zu sagen, ob es ein guter Tarif ist. Du musst dein Nutzungsverhalten mal analysieren. Reichen die 300 Einheiten aus SMS und Telefonie? Zur Taktung habe ich nichts gefunden, aber gehe davon aus, dass es 60/60 ist. Das bedeutet, jede angefangene Minute wird als volle Minute abgerechnet – selbst wenn du nur 10 Sekunden telefonierst.

Ergo kann der Tarif teurer werden, wenn du mehr als die Einheiten verbrauchst. Gibt auch gute Allnet-Tarife, bei denen du z.B. 15 Euro bezahlst, dafür aber uneingeschränkt telefonieren und SMS schreiben kannst.

Es gibt aber durchaus auch negative Meinungen zum Anbieter:

Mein Kumpel hat sich auch mal so eine Bildmobil Karte geholt und konnte auch fast nix damit anfangen, das Angebot von denen klingt zwar erstmal billig, aber man sollte sich schonmal die ganzen Features oder das Kleingedruckte durchlesen, er hat das Teil auch wieder zurück gegeben, gibt deutlich bessere Karten für den Mobile Access. Greetz

Insgesamt sollte man bei der Nutzung von BILBmobil im Hinterkopf behalten, dass man beim Unternehmen zwar das Handy-Netz von Vodafone nutzen kann, allerdings nur im 3G Bereich. Dazu sind die Geschwindigkeiten auf maximal 7,2MBit/s gedrosselt. Man kann damit also kein LTE nutzen und surft auch im 3G Bereich deutlich langsamer als andere Karten in diesem Bereich. So bietet beispielsweise Vodafone mit den Callya Datentarifen bereits LTE Anbindung. BILDmobil bietet derzeit keinen LTE Internet Stick und auch keine LTE Anbindungen. Damit ist man von den modernen Datenübertragungen weitgehend ausgeschlossen.

 

Von | 2016-09-28T07:37:37+00:00 27. Mai 2016|Anbieter|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Dirk Haar 19. September 2013 um 08:54 Uhr- Antworten

    Oben:“Mit der Datenkarte …kann man weder Gespräche führen noch SMS schreiben.“
    Unten:“…BILDmobil kostet pro …9 Cent/als Backup- oder Notfallhandy taugt das Gerät allemal“

    Eins davon ist falsch.

  2. truedi 30. April 2014 um 09:53 Uhr- Antworten

    Nach 12 Monaten wird der Zugang ohne Warnung gesperrt, steht wohl im Kleingedruckten, also doch Mindetnutzung durhc die Hintertür

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